Beitrag erstellt am: 02.03.2020

Kia ora – herzlich willkommen in Neuseeland!

Kaum ein anderes Land lockt Reisende mit so vielen Landschaftsbeschreibungen bis ans andere Ende der Welt. Ob Abenteurer, Naturliebhaber, Entdecker, Aussteiger oder Weltenbummler – die beiden Inseln zwischen der Tasmansee und dem Pazifik haben jede Menge zu bieten! So entführte das Team von Terramania im vergangenen Jahr gleich zwei Gruppen im Frühjahr sowie im Herbst auf eine unvergessliche Reise mit einem kurzen Zwischenstopp in Peking.

Begleitet von einer deutschen Reiseleiterin, begann die Tour auf der landschaftlich besonders reizvollen Südinsel. Vorbei an schneebedeckten Bergen, spiegelnden Seen, endlosen Weiden mit wolligen Schafen, tosenden Wasserfällen und überwältigenden Regenwäldern, erkundeten die Gruppen die vielfältige Flora und Fauna. Keas, die grünen Bergpapageien, zogen ihre Kreise durch die uralten, immergrünen Wälder, vorbei an riesigen Baumfarnen und anderen Bäumen, die es nur in Neuseeland gibt. Auf einer Bootstour durch den Milford Sound begrüßten Robben und Pinguine die Reisenden. Ein spektakuläres Fotomotiv folgte dem nächsten, wobei besonders Hobbyfotografen auf ihre Kosten kamen. Immer wieder unterbrachen kleinere Städte oder ehemalige Goldgräberorte die Abgeschiedenheit. Ob Dunedin mit seinem schottischen Flair oder die Stadt des „Adrenalinsports“ Queenstown – es wurde nie langweilig. Und hungrig blieb auch niemand, da landestypische Speisen wie Eggs Benedict, herzhafte Pies und die süße Pavlova mit Früchten die Abenteuer des Tages am Abend krönten. „Pancake Rocks“ gab es auch, nur konnte man die Kalkfelsen am Meer nahe Punakaiki nicht essen, sondern nur bestaunen.

Gereist wurde nicht nur mit dem Flugzeug, Bus und Schiff. Auch eine Fahrt mit der KiwiRail von Christchurch nach Picton entlang einer wunderbaren Küste und weiten Weinanbaugebieten gehörte zum Programm. Nachdem die Fähre die Cookstraße überquert und in Wellington an der Nordinsel angelegt hatte, begrüßte das Land die Reisenden mit frühsommerlichen 26 °C. Das wunderbare Wetter und die heitere Stimmung wurden zum Tagesabschluss von einem Besuch eines traditionellen Weingutes gekrönt. Kaum hatten die Reisegruppen die Stadt Napier im bunten Art Deco Stil hinter sich gelassen, wartete auch schon das nächste Highlight auf die Hungrigen nach Abenteuern. Rotorua ist bekannt für sein „Wai-O-Tapu Thermal Wonderland“ – einem Geothermalgebiet, welches man schon von weitem riechen kann. Kochende Schlammtümpel, weiße Sinterterrassen, brodelnde Seen in verschiedenen Farben und der Lady Knox Geysir lassen nur erahnen, welche Kräfte unter der Erde wirken. Zu Gast bei einer Maori Familie erhielten die Reisenden einen Einblick in die Traditionen der Völker Neuseelands und erlebten eine beeindruckende Tanz- und Gesangsdarbietung. Da zu jedem Besuch in Neuseeland ein echter Kiwi gehört, durfte natürlich auch eine Aufzuchtstation für die nachtaktiven Vögel auf der Reiseroute nicht fehlen.

Bevor die Reise sich endgültig dem Ende neigte und das Gepäck ins Flugzeug verladen wurde, stand noch ein kurzer Stop in Waitomo auf dem Programm. Dort wurden die Reisenden mit der wunderbaren Erfahrung überrascht, per Boot eine Höhle mit blau leuchtenden Glühwürmchen zu erkunden. Nach all den Erlebnissen und Eindrücken fiel es schwer, das Land nach 16 Tagen voller Abenteuer zu verlassen. Beim Abschiedsessen auf dem Skytower Auckland ging die Sonne in warmen Rottönen unter und alle waren beseelt von einer wunderbaren Reise ans andere Ende der Welt.