Beitrag erstellt am: 03.12.2013 von unbekannt

November 2013 war es wieder mal so weit,
Melanie plante eine Gruppenreise – recht weit.
Nach Israel sollte es diesmal geh’n,
wir wollten mit, denn da ist es bestimmt schön.

Von Berlin ging es nach Tel Aviv,
es ging alles glatt, nichts ging schief.
Am Flughafen wartete Etai – unser israelischer Reiseleiter,
damit wir besser in israel kommen weiter.

Der Kibutz Ashdot Jaakov war unsere erste Station,
dort erfuhren wir viel über die „sozialistische Institution“.
Doch gefallen hat es uns trotzdem dort
an diesem schönen und interessanten Ort.

Das Lied, das wir am letzten Abend gesungen,
„Hevenu Shalom Alechem“ – so hatte es geklungen,
war von nun an unsere Begleitmelodie.
Wir vergessen sie bestimmt nie.

Der erste Ausflug führte uns nach Haifa,Haifa
wir erkundeten dort alles mit großem Eifer.
An den hängenden Gärten des Bahai die Promenade entlang,
dem schönen Anblick sagen wir Dank.

Die Kreuzritterburg erwartete uns in Akko,
das Wetter war toll, zu heiß für ein Sakko.
Deshalb wir auf dem Meer eine Brise tankten,
im kleinen Kutter, so dass wir danach wankten.

Zur Brotvermehrungskirche ging es dann,
forschen Schrittes mit Elan,
weiter zu den Grottenvon Rosh Hanikra.
Die Felsenhöhle war ganz wunderbar.

Ganz nahe dann die Grenze zum Libanon,
dort machten wir auch Station.
Fotografieren war zwar verboten dann,
doch es hielt sich von uns keiner dran.

Am dritten Tag besuchten wir die Stadt Nazareth.
Dank Etai waren wir bereits fast bibelfest.
Hier lebten Maria und Josef zusamm‘
und Erzengel Gabriel kündigte die Geburt Jesus an.

Um dann an in die Verkündigungsbasilika zugeh’n
war für Melanie ein Problem.
Wegen der Hitze zu sexy angezogen,
mussten viele Tücher glätten die Wogen.

Am See Genezareth aßen wir den Petrusfisch,
und wir fühlten uns dann wieder frisch.
Entlang der Golan-Höhen fuhren wir abends nach Haus,
zuvor ruhten wir noch unsere müden Füße im See Genezareth aus.

Petra

Die Reise ging weiter zur Felsenstadt Petra,
in Jordanien, das war erst gar nicht schön da.
Der Grenzübergang, der war ein Graus,
der Bus sah nicht viel besser aus.

In Amman wurde er gewechselt schnell,
der neue war dann sauber, freundlich und hell.
Dadurch trafen wir leider etwas verspätet in Petra ein,
trotzdem ging es erstmal zum Essen, das musste sein.

So sahen wir dann die atemberaubende Stadt Petra auch bei Nacht.
Man was haben wir auf dem Rückweg im Dunkeln für schöne Fotos gemacht.
Weiter ging es zur Hafenstadt Aqaba
in einem wagemutigen Tempo, olala.

Am frühen Morgen nun ganz schnell von Aqaba
zurück Richtung Toten Meer – nach Massada.
Wir waren beeindruckt und es war sehr interessant,
als wir hörten was dort vor vielen Jahren stattfand.

Einst die Festung König Herodes baute,
später gut zu verteidigen wegen der Form einer Raute.
Doch Flavius Silvas Belagerung hielt sie nicht stand,
960 Männer, Frauen und Kinder den Tod fanden durch eigene Hand.

Weiter ging die Fahrt zum Toten Meer,
zu einem Strand, dort gefiel es uns sehr,
lagen auf dem Wasser und schmierten uns ein mit Moor
und auf dem Heimweg sangen wir wieder mal gemeinsam im Chor:
„Hevenu Shalom Alechem“

Am nächsten Tag ging es weiter,
die Sonne lachte noch immer heiter.
Jerusalem hieß unsere erste Station,
darauf freuten wir uns alle schon.

Zuvor machten wir Halt am Jordanfluss,
dass heilige Wasser ist ein Muss.
In jerusalem besuchten wir das Yad Vashem, der Ort,
von dem wir ganz betrübt gingen fort.

Etai führte zum bunten Mahane Yehuda Shuk
und jeder trank vom Saftcocktail einen Schluck.
Gewürze und Honig waren der Einkaufsrenner,
denn Etai beriet uns gut als eingefleischter Kenner.

Am Abend fuhren wir nach Bethlehem hin,
wir dachten wir reisen ein nach ehemals Westberlin.
Stacheldraht und Erichs hohe Mauern,
die Menschen sind hier zu bedauern.

Etai erklärte alles lang und breit,
nun wissen wir relativ gut Bescheid,
weshalb, weswegen und warum
die Menschen dprt so etwas tun.
Ein friedlicher Protest ließ Gutes ahnen,
dass auch Palästinenser können Frieden wahren.

Im Hotel verbrachten wir einekurze Nacht,
der Etai hatte sich ausgedacht,
zu laufen durch die Via Dolorosa ganz, ganz früh
bevor alle durchgeschoben werden wie das Vieh.

Auch wir wollten Jesus Leidenswe gehen,
und noch viele Dinge sehen,
die Klagemauer, die Grabeskirche und noch mehr,
alles hat uns beeindruckt und gefallen sehr.

Doch dann hatten wir Hunger und müde Beine
und Etai musste uns führen an der Leine
zum Essen, man das war mal wieder ein Gedicht,
am Ende hatten alle ein Lächeln im Gesicht.

Tel-Aviv besuchten wir am letzten Tag,
eine Stadt für den, der den Bauhausstil mag.
Wir hörten von der Geschichte der Stadt und sahen viel,
die Gassen und der Hafen von Jaffa waren zum Schluss unser Ziel.

Melanie und Etai, ihr habt die Reise für uns zum Erlebnis gemacht,
haben viel gehört, gesehen und gelacht.
Dafür war übrigens Karl-Heinz zuständig,
der konnte 1000 Witze und noch mehr auswendig.

Drum sagen wir Euch beiden „Danke schön“,
auf das wir uns recht bald mal wieder sehen.